Von Gerhard Wisnewski
Nach dem Zentralverband europäischer Laufentenhalter (ZEL) engagiert sich nun ein weiterer Tierschutzverband in Sachen Friedrich Loeffler-Institut und Vogelgrippe. Wie berichtet, war die Vogelgrippe in Deutschland Mitte Februar ausgerechnet zuerst rund um das Friedrich Loeffler-Institut auf der Insel Riems aufgetreten. Jenes Friedrich Loeffler-Institut,
in dem bereits seit Monaten mit dem H5N1-Virus experimentiert wurde:
"Gerhard Wisnewskis Überlegungen sind sehr interessant und sollten von
den Verantwortlichen zum Anlass genommen werden, diesen Vermutungen
nachzugehen", schreibt Eckard Wendt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V., in einem Leserbrief an das saar-echo, in dem einer meiner Artikel ebenfalls veröffentlicht wurde.
"Aus
diesem Grunde", so Wendt, "hat der Tierschutzfachverband
'Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung' (AGfaN), Hamburg,
in Schreiben an den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz, Horst Seehofer, den Leiter des
Friedrich-Löffler-Instituts auf Riems, Prof. Mettenleiter, sowie an den
Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus,
gefordert, eine unabhängige (!) Untersuchungskommission einzusetzen.
Nur so können die aufgekommenen Zweifel an der Zuverlässigkeit des
Instituts überprüft werden."
Nachdem man inzwischen
praktisch wahllos Geflügelbestände tötet, ohne überhaupt die Ergebnisse
virologischer Tests abzuwarten (wie am 13. März in Bayern, wo 400
Nutztiere auf bloßen Verdacht hin getötet wurden), scheinen solche
Untersuchungen über die eigentliche Grundlage dieser völlig aus dem
Ruder laufenden Hysterie dringend geboten.
Die Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung e.V. (AGfaN) ist
ein Tierschutzfachverband, der die industrialisierten Formen der
landwirtschaftlichen Tierhaltung (sogenannte "Massentierhaltung")
ablehnt und art- und verhaltensgerechte Unterbringung und Versorgung
fordert, weil Tiere leidensfähige Mitgeschöpfe sind. Sitz der AGfaN e.V. ist Hamburg.
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=31186