| Mondlandung: Beweise für Fälschung weg? |
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| Geschrieben von Gerhard Wisnewski | |||
| Thursday, 17. August 2006 | |||
"Heute habe ich in der
Zeitung gelesen, dass die NASA die Original-Bilder und -Filme von der
ersten Mondlandung nicht mehr findet", schrieb mir ein Leser.
"Peinlich, peinlich. Ob die NASA wohl das gleiche Archivierungssystem
wie der WDR verwendet..." (Dort wurde zuletzt meine Dokumentation
"Aktenzeichen 11.9. ungelöst" als vermißt gemeldet.) Ja, ja - Filme
kommen und gehen. Besonders unbequeme Filme. Unbequem? Quatsch. Wo die
NASA doch gerade geplant hatte, der Welt die scharfen Originale zu
zeigen - großes Indianerehrenwort.
Was wir kennen, sind nur die viel schlechteren Kopien: "Damals
mussten die Aufzeichnungen erst auf einen Bildschirm übertragen und
dann von einer Fernsehkamera aufgenommen werden, um dann über die
Bildschirme in aller Welt zu flimmern."
Aber warum? Paßten bei der
NASA ein paar Kabel nicht zusammen? Hatte jemand den Adapter
verschlampt? Freilich hätte sich schon der damalige Fußballfan
beschwert, wenn dieses bahnbrechende Verfahren auch nur bei der
Liveübertragung eines Länderspiels angewendet worden wäre und er seine
Mannen nur als irrlichternde Schemen zu Gesicht bekommen hätte.
Das Geflimmer ist heute noch
da, aber die guten Originale, die man der Welt nun – nachdem man
geschlagene 37 Jahre an einem Adapter gebastelt hatte – zeigen wollte,
sind weg. Aber warum? Ganz einfach: Wahrscheinlich, weil sie irgend
jemand im Zuge der ganzen Diskussion um die Mondlandung mal sehen
wollte und angefordert hat. Das Problem ist nur: Wenn schon die
miserablen Kopien Fehler zeigen (zum Beispiel einen Lichtkegel, der vom
"All" reflektiert wird), zeigen gute Aufnahmen vom "Set" noch viel mehr
Fehler. Und zwar gestochen scharf.
Also weg damit. Sind damit
auch wichtige "Beweise" für die Mondlandung futsch? Nein. Wenn, dann
sind Beweise für die Fälschung futsch. Und genau das ist der Punkt:
Auch mit guten TV-Aufnahmen kann man eine Mondlandung zwar
falsifizieren, nicht aber verifizieren. Denn in Film– und
Fernsehstudios ist bekanntlich alles möglich. Selbst wenn die Aufnahmen
fehlerfrei wären, würde das noch gar nichts heißen. Denn schließlich
haben wir im Fernsehen schon alles Mögliche gesehen: Fliegende
Großmütter, Schreibmaschine schreibende Affen und sprechende Kamele -
und eben Menschen, die auf dem Mond rumlaufen. Schon Stanley Kubrick
hat uns etwa um dieselbe Zeit mit "2001 – Odyssee im Weltraum"
fehlerfrei ins All geschickt. Jedenfalls vergleichsweise fehlerfrei.
Dagegen ist die Mondlandung absolute Amateurarbeit (weshalb ich mich
mit der Idee, Kubrick habe die Mondlandung inszeniert, auch nicht so
recht anfreunden kann).
Der Verdacht erhärtet sich
also, daß die Bänder verschwanden, weil sie die Mondlandung noch
überzeugender falsifizieren würden, als das Material, das wir ohnehin
schon kennen. Vielleicht wurden die Bänder tatsächlich von irgendwem
zur Ansicht angefordert - und da mußten sie eben weg. Und auch für den
Fall, daß sie doch wieder auftauchen, hat sich die NASA schon mal
abgesichert: "Nasa-Sprecher Hautaloma befürchtet, dass sich die Bänder
dann nicht mehr abspielen ließen - weil die Magnetbänder mittlerweile
zerstört sein könnten", berichtete Spiegel Online.
Schon das wäre für sich genommen ein gigantischer konservatorischer Skandal. Und ein weiteres Symbol für den Niedergang der USA.
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