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'Verschlußsache Terror' jetzt lieferbar! |
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Geschrieben von Gerhard Wisnewski
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Monday, 4. December 2006 |
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Selbstmordattentäter? "Ich erinnere mich an niemanden, der an der Stelle gewesen wäre, wo die Bombe war, auch an keine Tasche..." (Bruce Lait)
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»Wir fuhren aus der Station heraus in den Tunnel. Alles, was ich dann
sah, war ein gelbes Licht und etwas, das aussah, wie silbrige Linien –
und sich dann als Glas herausstellte. Ich wurde herumgeschleudert und
zu Boden geworfen. Ich hatte Angst aus dem allen nicht mehr
herauszukommen, was immer es auch war. Als alles so dunkel wurde,
dachte ich: Das war’s jetzt. Dann faßte ich mit der Hand in mein
Gesicht und fühlte das Blut, und da wußte ich, es war noch nicht alles
vorbei.«

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| Es fuhr ein Zug nach Nirgendwo: Terrorzug fuhr nicht. |
Am 7. Juli 2005 fliegt Michael Henning nicht weit von
der Liverpool Street Station in London um 8.51 Uhr plötzlich die U-Bahn
um die Ohren. Und natürlich nicht nur ihm. Sieben Menschen verlieren
allein in diesem Zug ihr Leben, Dutzende anderer Passagiere werden
verletzt. Um dieselbe Zeit, um 8.51 Uhr, knallt es auch in einer U-Bahn
in der Nähe des Russell Square. Die Auswirkungen sind noch schlimmer:
sechsundzwanzig Menschen sterben, Dutzende weiterer Passagiere werden
verletzt. Um 8.51 Uhr kracht es auch in einem Zug an der U-Bahn-Station
Edgware Road, fünf Menschen finden bei diesem Anschlag den Tod. Und um
9.47 Uhr tötet eine Bombe in einem Bus am Tavistock Place dreizehn
Menschen und verwundet viele weitere schwer. Nach Washington und New
York, Istanbul (20. November 2003) und Madrid hat der Terror nun auch
London erreicht.
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Verschlußsache Terror
von Gerhard Wisnewski, Knaur Verlag 2006, 354 S., zahlr. Abb., Euro 12,95 |
Doch London ist nicht der einzige Ort, an dem mit hochbrisantem
Sprengstoff hantiert wird. In seinem neuen Buch "Verschlußsache Terror"
nimmt Gerhard Wisnewski die Attentate von London und Madrid nur zum
Anlaß, immer tiefer in die Hintergründe des Terrorismus einzudringen.
Nach bewährter Manier durchleuchtet er die Anschläge auf Widersprüche
und geheimdienstliche Hintergründe und wirft mit diesem Know-How einen
Blick zurück auf das deutsche Terror-Trauma: Ging damals, in den
sechziger und siebziger Jahren, hierzulande etwa auch einiges nicht mit
rechten Dingen zu?
Wisnewski
enthüllt brisante Bindeglieder zwischen dem BKA und dem Terrorismus in
Gestalt der Busenfreundschaft zwischen einem BKA-Präsidenten und einem
mutmaßlichen Strippenzieher des Terrors. Zwischen dem BKA-Chef und den
gefährlichsten palästinensischen Flugzeugentführern stand nur noch ein
Mann: ein geheimnisvoller Schweizer Bankier mit Namen Genoud. Er war
mit beiden Seiten dick befreundet.
Von
hier führen auch Spuren zur Schweizer Niederlassung des Bin
Laden-Konzerns und zur Familie Bush. Womit wir wieder beim Thema wären:
den Attentaten des 11.9.2001 und ihren wahren Hintergründen. Erstmals
präsentiert Wisnewski einen "Wistleblower" aus dem
amerikanischen Militärapparat, der Details über die Hintergründe des
11.9. enthüllt. Erstmals entwirft Gerhard Wisnewski ein Modell, wie die
Verschwörung organisiert worden sein könnte und von wem – und versucht
eine Antwort auf die Frage zu geben, wer die Welt wirklich mit Angst
regiert: "islamistische Terroristen" oder ganz andere Kreise?
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