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Erdbeben in Japan: "Der nächste vernichtende Schlag könnte unmittelbar bevorstehen" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Gerhard Wisnewski   
Friday, 15. April 2011
vernichtender_schlag_3.jpgSeit dem 11. März 2011 redet sich die internationale Internetgemeinde die Köpfe heiss: War das verheerende Erdbeben in Japan die Folge einer Erdbebenwaffe oder nicht? Da kam es irgendwie zur Unzeit, dass das Globalisten-Magazin "Spiegel Online" über weitere "vernichtende Schläge" gegen Japan spekulierte...


Es ist immer sehr wichtig, den "Spiegel" oder "Spiegel Online" zu lesen, denn diese ursprünglich von den Alliierten lizenzierten Medien sind noch immer journalistische Zombies und Sprachrohre der globalen Eliten. Mitunter kommen deren Interessen durch die fadenscheinige Maskerade des Journalismus zum Vorschein, etwa, wenn gegen bestimmte Politiker oder technische Grossprojekte in Deutschland gehetzt wird. So bot "Spiegel Online" nach der deutschen Enthaltung über das Flugverbot in Libyen speziell Kritikern von Bundesaussenminister Guido Westerwelle eine Plattform. 


Der französische "Philosoph" Bernard-Henri Lévy durfte hier genauso auf Westerwelle schimpfen ("Westerwelle ist ein Desaster") wie deutsche Generäle, die vermutlich etwas zu stark am Tropf der USA hängen. Und das ist ja auch ganz natürlich, denn genau wie bei den Medien handelt es sich auch bei der Bundeswehr quasi um eine "Lizenzarmee". Die Militärs bezeichneten Westerwelles Haltung, der Deutschland durch seine Distanz zu dem nur schlecht getarnten Raubüberfall der ehemaligen Kolonialmächte Frankreich, USA und Großbritannien auf Libyen noch einen Rest Würde bewahrte, als "würdelos". Einen Vorwurf, den man glatt zurückgeben kann.

Aber wenn Leute wie  Bernard-Henri Lévy im "Spiegel" gegen einen hetzen, dann ist das sehr gefährlich - jedenfalls politisch. Genau genommen ist es das Aus. Wie jedermann unschwer erkennen kann, ist Westerwelle seit der deutschen Enthaltung im Weltsicherheitsrat politisch todgeweiht. Der Aussenminister, der sich durch seine Enthaltung im "Weltsicherheitsrat" zumindest von dem Raubzug distanziert hat, darf und wird politisch nicht überleben. Und die Geschwindigkeit mit der die Entmachtung vor sich geht, zeigt die mangelnde Souveränität Deutschlands.

jahrbuch_2011.jpg
Will man also etwas über die Strategien der globalen (Negativ-) Eliten erfahren, ist es sehr wichtig, den "Spiegel" zu lesen - so ähnlich, wie man früher in der Sowjetunion auch die "Prawda" ("Wahrheit") lesen musste, ob man wollte oder nicht. Und da fiel mir heute ein ziemlich unglaublicher Satz in einem Artikel in "Spiegel Online" auf. In Bezug auf Japan hieß es da nämlich glatt, "der nächste vernichtende Schlag könnte unmittelbar bevorstehen". Tokio müsse sich möglicherweise auf "Tausende Tote" einstellen.

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Seltsam, nicht? Was heisst hier "vernichtender Schlag"? Woher diese Kriegsrhetorik? War das nicht einfach ein natürliches Erdbeben? Da nützte es auch nichts, dass die brutale Ausdrucksweise auch dem "Spiegel" selbst auffiel und das Wort "vernichtend" gestrichen wurde. Denn die erste Version wurde von mir gespeichert. 

An derselben Stelle konnte man wenig später nur noch lesen: "der nächste Schlag könnte bevorstehen". Hier beide Versionen zum Vergleich:

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Erdbeben "vernichtender Schlag" gegen Japan? Spiegel Online am 15. April 2011 um 15.47 (oben) und 18.23 Uhr (unten)
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