Von Gerhard Wisnewski
Was macht eigentlich Präsident Gore? Präsident Gore? Wieso Präsident
Gore? Ganz einfach: Weil Al Gore im Jahr 2000 mit Hilfe von
manipulierten Wahlen bzw. Auszählungen von "Präsident" Bush zwar um das
Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten betrogen wurde, nichtsdestotrotz aber als der gewählte Präsident der USA gelten kann.
Und nun, am 16. Januar 2006, hat Präsident Gore in einer dramatischen Rede vor der American Constitution Society and the Liberty Coalition
vor der Installation einer nie dagewesenen, absoluten Macht gewarnt,
einer grenzenlosen Diktatur, geschaffen von der Bush-Administration.
"Ich
würde gerne anfangen, indem ich sage, daß Kongreßmitglied Bob Barr und
ich in den vergangenen Jahren häufig nicht einer Meinung waren. Aber
heute sind wir zusammengekommen, mit Tausenden unserer Mitbürger,
Demokraten ebenso wie Republikanern, um unsere gemeinsame Sorge darüber
auszudrücken, daß sich Amerikas Verfassung in großer Gefahr befindet."
Ein
Schwerpunkt von Gores Rede waren die illegalen Abhöraktionen des
"Präsidenten" Bush gegenüber amerikanischen Bürgern. "Was wir über
diese umfassenden Abhörmaßnahmen wissen, nötigt einen geradezu zu der
Schlußfolgerung, daß der Präsident der Vereinigten Staaten wiederholt
und beharrlich das Gesetz gebrochen hat. Ein Präsident, der das Gesetz
bricht, ist eine Bedrohung für die Struktur unserer Regierung."
Im folgenden erklärt Gore für die USA den Zustand der Tyrannei:
"Um
es mit den Worten von James Madison zu sagen: die Akkumulation aller
Gewalten, der legislativen, exekutiven und judikativen in denselben
Händen, seien es die eines einzelnen, einiger weniger oder vieler, und
sei es aufgrund von Vererbung, Selbsternennung oder Wahlen, kann mit
allem Recht als die exakte Definition von Tyrannei bezeichnet werden."
(...)
"Der
Präsident hat auch erklärt, daß er eine bisher unbekannte immanente
Macht besitzt, jeden amerikanischen Bürger zu ergreifen und
einzusperren, den er allein bestimmt, eine Gefahr für unsere Nation
darzustellen, und daß diese eingesperrte Person ungeachtet ihrer
amerikanischen Staatsbürgerschaft kein Recht hat, mit einem Anwalt zu
reden, selbst dann nicht, wenn sie geltend macht, daß der Präsident
oder seine Beamten einen Fehler gemacht und die falsche Person
verhaftet haben. Der Präsident beansprucht, jeden amerikanischen Bürger
- jeden amerikanischen Bürger, den er will - unbegrenzt und für den
Rest seines Lebens einsperren zu können, selbst ohne einen Haftbefehl,
ohne ihnen eine Anklage mitzuteilen, sogar ohne ihre Familien darüber
zu informieren, daß sie in Haft genommen wurden."
(...)
"Gleichzeitig
hat die Exekutive ebenfalls eine bisher unbekannte Befugnis
beansprucht, Gefangene in ihrem Gewahrsam auf eine Weise zu mißhandeln,
die schlechthin Folter darstellt und schlechthin Folter dargestellt
hat..."
(...)
"Der
Präsident hat darüberhinaus die Befugnis beansprucht, Individuen auf
den Straßen ausländischer Städte zu kidnappen und sie für Haft und
Folter in unserem Auftrag an autokratische Regime und Länder
auszuliefern, die für ihre grausamen Foltertechniken berüchtigt sind."
(...)
"Der
Dekan der Yale Law School, Harold Koh, sagte nach der Analyse der
extravaganten Ansprüche der Exekutive auf diese bisher unbekannten
Befugnisse, und ich zitiere Dekan Koh wörtlich: 'Wenn der Präsident die
Befehlshaber-Befugnis besitzt zu foltern, dann hat er auch die Macht,
Völkermord zu begehen, Sklaverei zu billigen, Apartheid zu fördern und
Massenexekutionen zu genehmigen'."
Mehr:
http://www.voltairenet.org/article134812.html