> Schmerzfrei
                spenden
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können



Jetzt bei KOPP!

Jetzt im Handel!



"Das Buch ist so spannend,
daß man es nicht aus der
Hand legen mag."
Junge Freiheit

Für den Betrieb der Website spenden

Bitte spenden Sie für meine Arbeit
G. Wisnewski, Kto: 98134836
BLZ 70150000 oder:
Summe
Währung
Drahtzieher der Macht
Änderungen - Erratum und Neufassungen für neue Auflagen PDF Drucken E-Mail
Friday, 2. February 2007






Für die 2. Auflage sind folgende Änderungen vorgesehen:


S. 164, 2. Abs., Z. 10


Auf ihrer Flucht trafen Baader und Ensslin unter anderem den italienischen
Verleger Giangiacomo Feltrinelli, der als ausgewiesener Linksradikaler galt.
Glaubt man dem Buch "Terrorismus-Report" von Thomas Falkner, habe
er aber auch den Schulterschluß mit dem Rechtsextremismus befürwortet.
Gewöhnungsbedürftig, denn immerhin gilt der Verleger und Buchhändler
Feltrinelli in Italien als integraler Bestandteil der linken Kultur. Aber: "Wie
sonderbar es auch klingen mag, waren die Leute aus dem nächsten Anhang
dieses 'Revolutionärs' direkt oder indirekt, über Verwandte oder Freunde,
mit rechtsextremistischen Gruppen liiert", heißt es in der Zeitschrift
Neue Zeit (Nr. 18/1972). Tatsächlich soll beispielsweise einer der Gründer
der italienischen "Roten Brigaden", Renato Curcio, zuvor Mitglied
der faschistischen Organisation "Ordine Nuovo" gewesen sein (siehe
Kowaljow/Malyschew, S. 96). Feltrinelli pflegte intensive Kontakte mit Curcio.
Laut Neue Zeit habe Feltrinelli auch "höchst fragwürdige Kontakte"
zu "der in Genua agierenden Bande des Faschisten Diego Vandelli"


 


S. 165, Zeile 1-6


unterhalten - "vielleicht ohne es selbst auch nur zu wissen". Laut
Falkner hat sich der Baader-Bekannte Feltrinelli gar mit dem faschistischen
Oberst und Putschisten Fürst J. Valerio Borghese getroffen. Das wäre
nun wirklich eine spektakuläre Nachricht.


WEITER MIT:


Nach der Kapitulation Italiens...


(…)


Z. 18:


1970 unternahm Borghese einen faschistischen Putschversuch in Italien.


2. Abs, Zeile 1-9


1971 habe Baader-Freund Feltrinelli Borghese in der Schweiz getroffen und
mit ihm über die »Zerstörung der etablierten demokratischen
Ordnung« beraten, so Falkner. War diese »Zerstörung der demokratischen
Ordnung« daher kein linkes, sondern ein rechtes Projekt? Sicher ist einstweilen
nur, daß Feltrinelli tatsächlich versuchte, eine Terrorszene aufzubauen.
Er gründete eigene Terrorgruppen und beriet die Gründer der "Roten
Brigaden", darunter Curcio. Ob er dabei aber wirklich als verdeckter
rechter Provokateur tätig war, bleibt einstweilen offen.


S. 166 , 2. Abs.


Doch was für einen Terror wollte Baader-Bekannter Feltrinelli nun organisieren?
Den linken oder den rechten? Zur Ehrenrettung Feltrinellis muß gesagt
werden: Die herkömmliche Geschichtsschreibung meint, daß er in panischer
Angst vor einem rechten Putsch lebte und deshalb seine Anstrengungen unternahm,
einen bewaffneten linken Kampf zu organisieren. Wobei die Frage bleibt, ob linke
Bomben wirklich ehrenvoller sind als rechte. So kann ein solcher linker Terror
natürlich wie gerufen kommen, um den Vorwand für einen rechten Putsch
zu liefern – ob das den Initiatoren des linken Terrors nun gefällt oder
nicht. So kann die Rechte als »Retter« der Nation auftreten,
die selbstverständlich nicht von rechts, sondern von links bedroht wird.
Das ist im Prinzip genau das, was mit der RAF und der Bundesrepublik passierte.
Nur mit dem Unterschied, daß sich hier nicht eines Nachts hohe Offiziere
und Beamte zusammenrotteten, um den Staat zu "kidnappen".


WEITER MIT:


Jedenfalls wissen wir nichts davon...


S. 178, Z. 2


Dieses wenig bekannte Buch enthält eine ganze Reihe von aufsehenerregenden
Informationen.


S. 335:


Kowaljow, Eduard; Malyschew, Wladimir: Terror - Drahtzieher und Attentäter, Berlin 1986