PROGRAMMHINWEIS für Mittwoch, 27. Juni 2007, 22.15 Uhr:
Talkrunde diskutiert über "Klimakatastrophe"
Bonn (ots) - Keine Zeitung,
keine Sendung, die ohne Horrorszenarien über den Klimawandel berichten.
Auch die Politik übt sich in Klimaschutz. Selbst US- Präsident George
W. Bush, bislang hartnäckiger Verweigerer des Kyoto-Protokolls,
entdeckt für sich den Umwelt- und Klimaschutz. Höhere Temperaturen,
Stürme und Überschwemmungen gelten als sichere Gradmesser eines
Klimawandels. Energiewirtschaft und Autoindustrie geraten unter Druck,
Versicherungen warnen vor hohen Folgekosten und die Bürger werden von
Greenpeace bis "Bild"-Zeitung ermahnt, sich ökologisch zu verhalten.
Wenn wir nichts tun, steht die Welt vor der Klimakatastrophe. Tut sie
das? Es gibt aber auch andere Stimmen. Das Klima für 100 Jahre
vorauszubestimmen halten viele namhafte Wissenschaftler für unseriös.
Dass viele Länder auch vom Klimawandel profitieren, werde oft
unterschlagen. Und oft sei die Diskussion zu ideologisch geführt. Also
viel Lärm um nichts? Klimawandel oder Klimalüge?
Anke
Plättner diskutiert in der PHOENIX Runde mit Bärbel Höhn (stellv.
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Stefan Rahmstorf
(Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), Prof. Heiko Paeth
(Klimageograph Universität Würzbug) und Prof. Augusto Mangini,
(Paläoklimaforscher,Universität Heidelberg).
Wiederholung: 24.00 Uhr, und Donnerstag, 28. Juni, 09.15 Uhr.