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Infotainment bis der Arzt kommt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Gerhard Wisnewski   
Saturday, 18. March 2006

Medien&Bücher

von Werner Schlegel (Essay)

Ich schrieb es vor einiger Zeit hier schon einmal: Manchmal möchte man einfach Amok laufen. Man tut es selbstverständlich nicht ? aber zumindest entwickelt man ein gewisses Gefühl von Verständnis für jene verzweifelten Seelen, die sich irgendwann an die Wand gedrückt fühlen und völlig ausrasten. Man versteht, warum französische Migrationsjugendliche nächtelang Autos abfackeln ? auch wenn die Fahrzeuge der Nachbarn sicher das falsche Zielobjekt für die hilflose Wut sind. Und in ganz finsteren Minuten wünscht man sich jemanden, der "die da oben? endlich mal wieder das Fürchten lehrt.


Zum Glück hat man als Wort- und Spracharbeiter eine einfache Therapie gegen derartige Gefühle zur Hand: Man kann sie sich im Wortsinn von der Seele schreiben.
Was ist der Anlass für solch "heiligen" Zorn?



Lassen wir einmal die große Weltpolitik außen vor, vergessen wir das unsägliche ? von den wirklichen Problemen der Menschen ablenkende ? Vogel-Krippenspiel, an dem US-Verteidigungsminister Rumsfeld Millionen verdient, richten wir den Blick auf ein paar fast nebensächliche Alltagsgeschichten dieser Woche. Gerade sie ergeben ein Gesamtbild, das mehr aussagt über den Zustand des Landes und die Fragwürdigkeit seines Journalismus und seiner Eliten, als manches zum Skandal aufgeplusterte Histörchen.
Beginnen wir mit Sonntagabend, dem 13. März. Christiansens Palavermentsrunde. ?Streik der Privilegierten ? geht es den Staatsdienern immer noch zu gut??, fragt ausgerechnet eine Oberprivilegierte. Nicht dabei in der üblichen Gespensterrunde ? ein Vertreter von ver.di. Jene Gewerkschaft, die zentraler Beteiligter ist, glänzt durch Abwesenheit. Allein diese Tatsache wirft ein bezeichnendes Schlaglicht auf Sabine Christiansens rotzige Horrorpictureshow:  Wer da noch glaubt, es gehe der Dame um sachliche Diskussion, Information oder sonst etwas ?Aufklärerisches?, dem ist nicht mehr zu helfen.

Frau Christiansen geht es zu allererst um gutes Geld, das sie mit ihrer eigenen Produktionsfirma einstreicht. Ca. 30.000 bis 40.000 Euro sollen nach internen Medienbranchendiensten pro Sendung netto bei ihr hängenbleiben. Ein hübsches Sümmchen im Monat. Bei solchen Einkommensverhältnissen zählt man sich logischerweise zur selbsternannten ?Elite? des Landes - und hat zweitens jedes persönliche Interesse daran, dass die Eliten weiterhin im Geld schwimmen und ?die da unten? Sonntag für Sonntag für dumm verkauft werden. Etwa mit der einführenden Erklärung der Trash-Palaverkönigin, warum ein ver.di-Vertreter in ihrer Streiksendung fehlt: Ver.di habe sich gedrückt, hieß es da sinngemäß. Tja, da kann nun Frau Christiansen trotz aller guten Aufklärungsabsicht wirklich nichts mehr machen oder?

Falsch. Ihre Erklärung litt schlicht am ?Spiegel-Syndrom?.(So nenne ich inzwischen aus gutem Grund eine Art der ?Informations?-Gestaltung, die neben einem winzigen Tatsachenkern aus sehr viel wahrheitsverschleierndem Wortnebel besteht). Fakt ist, Christiansens Büro wollte ein ver.di-Bundesvorstandsmitglied ? am besten ver.di-Chef Frank Bsirske persönlich ? in der Sendung haben. Das wurde von ver.di abgelehnt. Begründung: Man führe die (derzeit laufenden) Tarifverhandlungen nicht öffentlich vor der Fernsehkamera. Ver.di bot an, stattdessen einen Landesbezirksleiter in die Sendung zu schicken. Dies lehnte die Sendeleitung ab. Ergebnis:?Ver.di hat sich gedrückt?. Das bekamen Millionen von Zuschauern zu hören. Eines der unzähligen Beispiele, in denen Information tagtäglich zur simplen Manipulation verkommt.

Schnitt ? Montagmorgen. Wie üblich als erstes der tägliche Medienüberblick auf  http://dnnd.de/. Neben den wichtigsten ausländischen Zeitungen sind dort allein 16 deutschsprachige Printmedien mit ihren jeweiligen Top-Meldungen samt Links gelistet. Und wie jeden Morgen fällt eines sofort auf: Informationseinheitsbrei in Deutschland. Von Faz über Welt, Spiegel-Online bis Handelsblatt unterscheiden sich die Hauptthemen und ihre Schlagzeilen nur unwesentlich in den Formulierungen. So entsteht Meinung in den Köpfen, wird auf allen Medienkanälen der berühmt-berüchtigte ?Mainstream? produziert. Für jedes Themenfeld, das der herrschenden Elite wichtig dünkt. ?Milosevic starb an Herzversagen? ist ein Beispiel davon. Nicht ganz gelogen ? und dennoch nicht wahr. Nichts wird hinterfragt, einer schreibt dem anderen hinterher.

Aber ist das nicht normal, könnte man fragen? Wenn eine wichtige Sache passiert, dann berichten eben alle darüber? Das mag sein, aber jeder Mensch weiß aus dem eigenen Alltag, das selbst das kleinste Ereignis eine Vielzahl von Facetten hat. Nicht so in unseren Medien. Es genügte übrigens völlig, einmal täglich CNN-Online anzuklicken. Abgesehen von den USA-internen Meldungen wüsste man dann bereits, worüber (und wie) alle anderen informieren. Pluralität, Meinungsvielfalt? Fehlanzeige ? selbst bei den Kommentaren.

Da bestücken etwa die Herren Christoph Slangen und Andreas Herzholz aus einem Berliner Journalistenbüro heraus tagtäglich zig kleinere Lokalzeitungen mit ihren unsäglichen neoliberalen Ergüssen. Unter anderem vom Wiesbadener Kurier, der Neuen Passauer Presse oder der Esslinger Zeitung im Süden des Landes, über die Ruhr Nachrichten oder die Marler Zeitung  im Ruhrpott, bis zu den Bremer Nachrichten im Norden und dem Nordkurier in Brandenburg reicht ihr kommentierender Einfluss. Kommentare übrigens, die sich stets auf die gleiche (neoliberale) Formel verdichten: Der Sozialstaat ist schlecht, private Vorsorge ist gut  ? Reformen sind nötig (und die Erde ist eine Scheibe). In einigen Blättern hämmern die neoliberal vergifteten S(ch)langenkommentare den Lesern fast im Zweitagesrhythmus die Meinung der Eliten in die Gehirne. An manchen Tagen sind beide Herren gleich im Doppelpack vertreten. ?Andreas Herzholz unterstützt den harten Sparkurs im Tarifstreit der Länder?, hieß es am 14. März 2006 in einigen Ruhrgebietsblättern, und darunter oder darüber: ?Das Drei-Säulen-Modell taugt als Basis für die Gesundheitsreform, sagt Christoph Slangen.? Letzterer ist übrigens sozusagen auf Regierungsmeinung geeicht, denn er ist Vorsitzender des Mitgliedsauschusses der elitären Bundespressekonferenz. So führt der direkteWeg vom Berliner Macht- und Elitenzentrum in unzählige große und kleine Meinungsmultiplikatoren des Landes. Und jeder Leser glaubt, die Herren kommentierten ? oder berichteten, das tun sie nämlich auch! ? ausschließlich für ?ihr? lokales Blatt.

Die deutsche Presseagentur (dpa) besitzt seit langem das inländische Nachrichtenmonopol für die meisten Printmedien, CNN wiederum fürdie Fernsehnews. Christoph Slangen und Andreas Herholz verfügen über das neoliberale Kommentarmonopol bei vielen Lokalblättern. Meinungsvielfalt? Es darf gelacht werden. Allenfalls ein paar große überregionale Blätter wie etwa die Süddeutsche erlauben sich noch eine dezidierte eigene Meinung und selbständige Hintergrundrecherche. Der Rest schreibt (und plappert) Agenturmeldungen nach oder lässt sich von einem Büro mit Kommentaren beliefern. Jene, die ab und an so vehement ? etwa bei rassistischen Islamkarikaturen ? für ihre Pressefreiheit eintreten,  haben diese längst selbst  für eine Handvoll Silberlinge verraten und verkauft.

Und sage keiner, das gehe eben nicht anders, in den Zeitendes allumfassenden Sparzwangs und der Gewinnmaximierung. Ein einziger Blick auf http://dnnd.de/, in die dort gelisteten französischen Zeitungen, beweist das Gegenteil. Unterschiedliche Topthemen, mit völlig verschiedenen Schlagzeilen, wenn es nicht gerade um ein nationales Großereignis wie die Jugendunruhen in den Banlieus geht. Französische Zeitungen sind stolz auf ihre hauseigenen Kommentare. Die offenen Diskussionen  über gesellschaftliche Themen, etwa in der Le Monde, können schon einmal mehrere Seiten füllen. Kritik ist erwünscht, Einheitsmeinungen verpönt. Kommentierte dort ein Herr Slangen, säße darunter ein Gegenkommentar von Herrn Dupont. DAS ist Meinungsvielfalt. Und die Le Monde ist bei weitem kein ?linkes? Blatt.

Schnitt, Montagabend: Vor rund sechs Monaten wurden in einer Bochumer Grundschule hohe Benzolwerte gemessen. Eine zweite Messung Tage später erbrachte das gleiche Ergebnis. Benzol ist flüchtig, wird eingeatmet und gilt als stark krebserregend und erbgutschädigend. Die Stadt schwieg. Monatelang.Obwohl es genügend Menschen gab, die informiert waren, blieb das unschöne Geheimnis gewahrt. Niemand unterrichtete die Lokalmedien. Schon gar nicht die ?LokalzeitRuhr? des Westdeutschen Rundfunks. Weil jeder nur Angst um seinen Job hatte? Oder weil Insider im Besitz brisanter Informationen längst resigniert haben?

Die ?Lokalzeit Ruhr? ist das Ergebnis einer Programmreform des WDR. Statt landesweit alle über viele Ereignisse zu informieren, schuf man verschiedene ?regionale Fensterprogramme?. Jeden Tag eine halbe Stunde, von 19 Uhr 30 bis 20 Uhr. Viel Zeit für Information, sollte man meinen. Die Tagesschau kommt schließlich seit ihrer Gründung (da zählt das Stichwort ?Globalisierung? plötzlich nicht mehr!) über die damals zugestandenen 15 Minuten nicht hinaus.Viel Sendeplatz also. Aber Information? Von wegen! Infotainment bis der Arzt kommt. Koch- und Gartensendungen am Fließband. Nette Rate-Mitmachsendungen statt Lokalberichterstattung. Schnell und billig zu produzierende Zeitfüller. Zeitweise entpuppten sich die Kochsendungen als schlecht verkleidete Werbesendungen für Restaurantbesitzer. ?Ich koche heute für Sie?.?, und am Schluss der Sendezeitverschwendung auf Steuerzahlers Kosten: ?Bei uns im XXX-Hof kostet dieses Gericht 18,90 Euro; dazu empfehle ich Ihnen einen Riesling vom Weingut XY?.  Irgendwann haben sich wohl zu viele nicht zum Zuge gekommene Konkurrenten beim Sender beschwert. Jetzt  heißt das Ganze ?Lecker Essen mit Luger? und wird noch billiger produziert: ?Sie können den beliebten Bochumer Schauspieler Joachim Luger zu sich nach Hause einladen. Und gemeinsam mit dem Vater Beimer aus der Lindenstraße Ihr Lieblingsrezept ausprobieren?, lautet das Konzept der Serie. Und so geht das weiter. Beim ?Backduell? etwa ?treten zwei Lokalzeitzuschauer/innen gegeneinander an und backen um die Wette. Wer gewinnt, das entscheidet jeweils unser unparteiischer Back-Experte Heinz-Peter Kohlgrüber, Innungsmeister für Kleingebäck und kleine Backwaren aus Bochum. Bewertet werden Rezept, Geschmack, Handling und Hygiene.?

Einige weitere ?Informations?-Serien: Rätselzeit, Ausflugtipp, Gartentipp, und, und, und. Gebührenfinanziertes Verblödungsfernsehen auf Schrebergartenniveau. Primitives Mitmachtheater in einem Städte-Ballungszentrum mit durchschnittlichen Arbeitslosenquoten von 15 Prozent und Problemen über Problemen. Und da soll einer hingehen, der brisante Informationen hat?
Die Benzolgeschichte kam trotzdem raus. Immer mehr Lehrerinnen bekamen heftige Kopfschmerzen. Da schrieb die Stadt einen Brief an Eltern und Lehrerkollegium. Die Kinder sollten sich warm anziehen, damit zukünftig auch während des Unterrichts häufig gelüftet werden könnte. Dann verflögen die Benzoldämpfe, von denen man ?leider nicht weiß, wo sie herkommen?. Zu den Briefempfängern gehörte wohl auch ein Journalist.

Jetzt berichtete der WDR in seiner täglich um 18 Uhr 45 landesweit ausgestrahlten ?Aktuellen Stunde?. Die dauert eigentlich nur 45 Minuten, da ab 19 Uhr 30 auf ?die lokalen Fenster? umgeschaltet wird.  In der ?Lokalzeit Ruhr? wurde der Beitrag dann 15-Minuten später einfach wiederholt. Das kommt billiger.

Schnitt, Dienstagmorgen, Lokalzeitung. In der Kommentarspalte verteidigen die Spitzenverdiener Herholz und Slangen die neoliberalen Eliten gegen die Zumutungen der arbeitenden lohnabhängigen Bevölkerung. Die Gewerkschaften und auch ?SPD-regierte Länder? erwecken ?im  Streit mit der Gewerkschaft ver.di den Eindruck, als gäbe es noch viel zu verteilen?, empört sich der erste. Dass er als Spitzenverdiener, der für einen Kommentar von zig Zeitungen gleichzeitig bezahlt wird, im drittreichsten Land der Welt am reich gedeckten Tisch sitzt, schreibt er nicht. Und Kollege Slangen weiß wie stets, dass die bitteren (Gesundheits)-Reformpillen fürs Volk nötig sind, aber die Politiker erst nach den März-Landtagswahlen ?den Mut haben, sich festzulegen?.
Der Aufmacher im Lokalteil lautet: ?Glücksbote bringt 7,4 Mio Euro?. Ein 70-jähriger Rentner aus der Stadt knackte am Samstag den Lottojackpot. Da kommt Freude auf, bei den 23,6 Prozent Arbeitslosen in Gelsenkirchen.

Direkt darüber ein Bericht über die geplante Einführung von fünf Ganztagsschulen. Angesichts der Pisaergebnisse wären sie mehr als nötig. Aber die Bezirksregierung legt sich quer. Gelsenkirchen ist nämlich pleite. Allein bei der beabsichtigten Sanierung des Rathauses wurden über 20 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Der dafür verantwortliche CDU-Oberbürgermeister wurde nach der Landtagswahl 2005 zum NRW-Bauminister befördert. Sein Kämmerer und persönlicher Freund, den er eigens aus einem kleinen Kaff in die Großstadt geholt hatte, ging als neuer Finanzchef zum WDR. (Da werden wir wohl bald noch viel mehr billige Kochsendungen und Gartentipps kriegen). Und sein Pressesprecher,der die Katastrophen-Sanierungsverträge mit einem Privatinvestor (Tochter der Deutschen Bank AG) öffentlichkeitswirksam vertrat, wurde auch nicht im Stich gelassen. Erst ging er mit dem Minister als Pressesprecher nach Düsseldorf, dann, weil es dort bald Stunk mit der Landespressekonferenz gab, ins Landesstraßenbauamt. Kurz: Alle fielen auf weiche Höhergehaltskissen. Nur die Stadt hat jetzt kein Geld. Für gar nichts.

Ganztagsschulen? Die sind eine ?freiwillige Leistung? und keine Pflichtaufgabe, sagt die Bezirksregierung. ?Freiwillige Leistungen sind der Stadt Gelsenkirchen als Schulträgerin jedoch nicht erlaubt, weil sie kein genehmigtes Haushaltssicherungkonzept vorweisen kann?, schreibt die Lokalzeitung. Tja, die Schulden eben.
Auf der letzten Lokalseite, unmittelbar vor den dünn gesäten Verkaufskleinanzeigen (wer hier wohnt, hat meist nicht viel zu verkaufen), dann eine Schlagzeile über die ganze Seite: ?Herta-Arbeiter zittern um ihre Jobs?. Man ist sie gewohnt im Ruhrgebiet, diese Berichte. Jetzt trifft es also die Beschäftigten des bundesweit bekannten Wurst- und Fleischwaren-Unternehmen, das eigentlich schon zur Nachbarstadt Herten gehört. Um neun Millionen Euro einzusparen, soll die GmbH ?zerlegt werden?. Filetiert sozusagen, in kleine lukrative Verwaltungs-, Logistik- und Produktionshäppchen. Die Zeche zahlen die Mitarbeiter. Rund 60 bleiben wohl auf der Strecke. Das ist nicht nur Existenzverlust, das ist Existenzvernichtung, denn im Pott bleibt in der Regel nur noch der Weg in Langzeitarbeitslosigkeit und Hartz-IV. Und nicht nur bei den Älteren. Im Gegenteil: ?Jetzt geht es an die Jüngeren. Die älteren Mitarbeiter sind ja alle schon weg?, sagt ein 35-jähriger Hertaner dem Lokalblatt.

Ich gehe auf die Website der ?Lokalzeit Ruhr? des WDR: ?Abnahme: Hochseilklettergarten in Oberhausen vor Eröffnung?, lautet eines der Themen der Abendsendung. Von Herta steht da nichts.
Es ist dieser Moment, wo mich plötzlich für einen Sekundenbruchteil der finstre Wunsch nach einer kitzekleinen Universitätsbesetzung, wie im benachbarten Frankreich heimsucht. Oder wenigstens nach einer eindrucksvollen (Schüler-) Demonstration mit ? nach Polizeiangaben! - 300.000 Teilnehmern (die von den Tagesthemen am Abend zu ?mehreren zehntausend? heruntermanipuliert werden). Aber genau so etwas soll schließlich mit dieser mehr schlecht als recht journalistisch getarnten Art von ?Infotainment? und Mainstreamberichterstattung verhindert werden.


Schreiben wir also weiter an - gegen das ?journalistische? Opium fürs Volk.