Von Gerhard Wisnewski
Acht demokratische
Präsidentschaftskandidaten trafen sich am 26. April 2007 in dem
verschlafenen US-Städtchen Orangeburg zu einer Fernsehdiskussion. Aber
das ist für uns nicht das einzige Interessante. Interessant ist auch,
wie ein deutsches "Nachrichtenmagazin" über das Ereignis berichtet.
Das Problem ist nämlich: Die Demokraten sind erstens gegen Bush und
zweitens gegen den Krieg, insbesondere im Irak. Und wofür das deutsche
Nachrichtenmagazin steht, das machte es in seiner Berichterstattung
überdeutlich. Da wurde in wenigen Zeilen aus der Fernsehdiskussion der
Demokraten ein "Schönheitswettbewerb", aus den Bewerbern
"Möchtegern-Präsidenten", die - wie Hillary Clinton - "keine gute
Figur" machten.